Die Österreichische Schule ist deutschsprachige Wissenschaft.
Ihre Begriffe wurden in Wien geschärft, ihr Streit aber wurde in Deutschland ausgetragen. Im Methodenstreit grenzte sich Carl Mengers Grenznutzenlehre von der Berliner Historischen Schule Gustav Schmollers ab, und diese Auseinandersetzung entschied über das Selbstverständnis der Nationalökonomie für ein Jahrhundert.
Der deutsche Faden riss nie ganz. Über Genf wirkte Ludwig von Mises auf Wilhelm Röpke und Röpke auf Ludwig Erhard. Nach den Brüchen des 20. Jahrhunderts hielten Roland Baader und Hans-Hermann Hoppe die Tradition im Deutschen wach, unbequemer als die akademische Mitte es ertrug.
mises.de ist das deutsche Tor zu dieser gemeinsamen Quelle. Es teilt die Datenbank von mises.at und stellt ihr den deutschen Zugang voran.
mises.de öffnet denselben Bestand wie mises.at. Ein Einstieg über die deutschen Linien der Österreichischen Schule:
Michael Kastner
Diese Domain trug lange die Arbeit von Michael Kastner (gest. 17. März 2025), der mises.de der Österreichischen Schule der Volkswirtschaftslehre widmete.
Zur Würdigung →Aus der Bibliothek, gelegentlich
Ein ruhiger Newsletter über neu erschlossene Werke, Beiträge und Podcast-Gespräche. Selten, nie aufdringlich.
„Zwei deutsche Vertreter der Österreichischen Schule, Hoppe und Baader, gingen in ungewöhnlicher Schärfe mit dem Status quo zu Gericht.“





